Weinbauregion

Die Natürliche Umgebung

Das Klima

Die Nähe zum Neuenburgersee ist für die Weinberge an seinem Südufer von Vorteil. Der See gleicht im Winter die Kälte und im Sommer die Hitze aus und sorgt er für ein mildes Klima. Die Hänge des Jurabogens schützen die Weinberge vor den feuchten atlantischen Westwinden. Ihre Lage und insbesondere die Ausrichtung nach Osten sorgen für eine optimale Belüftung und Sonneneinstrahlung, so dass hier namhafte, abgerundete und elegante Crus reifen können.

Die Böden

Die Neuenburger Weinberge erstrecken sich entlang der ersten Jurakette, und ihre Böden bestehen aus dem typischen Juragestein. Meistens sind sie steinig und leicht, mancherorts auch mergelig und etwas schwerer, teilweise sogar tiefes Schwemmland. Der omnipräsente Kalkstein ist allen gemeinsam. Die Böden sind gleichzeitig arm an Humus und reich an Mineralsalzen. Das prädestiniert sie für die Herstellung grosser Crus. Auf den besten Parzellen tauchen die Reben ihre Wurzeln tief in die Erde und holen so den Reichtum des Buketts und die ganze Spannbreite möglicher Aromen der edlen Rebsorten in die Trauben.

Aber lassen Sie sich nicht täuschen! Der Neuchâtel Non Filtré aus dieser nur scheinbar einfachen, aber eigentlich sehr subtilen Rebsorte ist sehr charaktervoll. Das abwechslungsreiche Terroir und die Hand des Winzers verleihen ihm seinen individuellen Charakter.

Der Neuchâtel Non Filtré kündigt den Frühling noch dem Kalender an! Dass er so früh auf den Markt kommt, spielt keine Rolle! Der Non Filtré ist ein fertiger, reifer Wein, den Liebhaber und Kenner als Aperitif, zu einer Vorspeise mit geräuchertem Fisch aus dem See, oder als Begleiter von Weich- und Halbhartkäsen schätzen werden. Wer originelle Kombinationen mag, probiert ihn auch zur exotischen Küche.

Die Tradition verlangt, dass der Neuchâtel Non Filtré jeweils am dritten Mittwoch des Januars in den Handel kommt.

Entdecken Sie den Neuchâtel Non Filtré direkt bei den Neuenburger Winzern oder während eines kulinarischen Ausflugs in die Restaurants, Weinbars und Vinotheken des Kantons.

Zweitausend Jahre Geschichte

Seit zwei Jahrtausenden gehören die Weinberge zur Landschaft entlang des Neuenburgersees. Vermutlich begannen die Römer damit, Wein anzubauen und zu keltern, als sie die Region kolonisierten. Mit dem Untergang des Römischen Reiches und dem Aufkommen des Christentums haben danach vor allem christliche Mönche die Kunst des Weinbaus entwickelt und gefördert. Unermüdlich rodeten sie ungenutztes Land und legten Weinberge an.

So erhielt das Priorat Bevaix bei seiner Gründung im Jahr 998 auch die Erlaubnis, den ersten Weinberg des Kantons anzupflanzen. Heute gilt die Domaine de l’Abbaye als der „Ur-Weinberg“ von Neuenburg.

Wie viele andere, kannten auch die Neuenburger Weinberge Zeiten des Wachstums und des Rückschritts. Ihre grösste Ausdehnung erreichten sie Mitte des 17. Jahrhunderts, wahrscheinlich weil während des Dreissigjährigen Krieges die Nachfrage stark angestiegen war.

Genaue Aufzeichnungen über die Entwicklung der Weinbauflächen des Kantons wurden jedoch erst seit Ende des 19. Jahrhunderts gemacht. Man kann feststellen, dass die Weinberge von mehr als 1200 Hektar im Jahr 1884 auf 603 Hektar im Jahr 2014 schrumpften. In den frühen 1970er Jahren waren sie mit 560 Hektar am kleinsten und bis 2002 dehnten sie sich dann wieder über 606 Hektar aus. Diese Schwankungen haben hauptsächlich mit der Gesundheit der Reben zu tun (Krankheiten, Schädlinge), es gab aber auch strukturelle, konjunkturelle und politische Gründe.

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Neuchâtel – Vins et Terroir

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